UA-34965092-1

Willkommen auf der Homepage von
BERNHARD RRR
 

Diese Homepage vermittelt einen Einblick in Planung, Bau und Betrieb einer grösseren Modellbahnanlage in den Spuren H0 und H0m.

 

Der grösste Wunsch aller Modellbahner ist wohl, fahrende Züge über eine lange Strecke beobachten zu können. Seit 50 Jahren träume ich davon. Aus Platzgründen konnte bisher keine meiner 4 gebauten Anlagen meine Vorstellungen erfüllen. Ende 2007, nach längerer Suche gelang es, in der Region Zürcher Unterland ein geeignetes Lokal zu mieten. Der Bau meiner nun fünften und wohl letzten Modellbahn-Anlage begann.

Die Anlage entspricht keinem konkreten Vorbild. Im Mittelpunkt steht der Hauptbahnof Glanzenburg. Er orientiert sich in Ansätzen am HB Zürich, mit seinem Kopfbahnhof und dem unterirdischen Durchgangsbahnhof für die S-Bahn.

Planungsziele waren genügend Fahr- und Abstellmöglichkeiten zu erhalten für meine umfangreiche Sammlung an Rollmaterial. Die dargestellte Zeit ist Gegenwart. Da die Stadt Glanzenburg aktuell das 100-jährige Jubiläum seines Bahnanschlusses feiert, sind viele Museumszüge und zahlreiches Rollmaterial ausländischer Bahnverwaltungen im Einsatz. Das ganze Jubiläumsjahr über fahren auch Dampfzüge im Regelbetrieb.

 

Stand 3.4.2022

 

STAND DER BAUARBEITEN (siehe auch Seite "Baufortschritt")

 

2022: Im Abschnitt "E" sind nun Elektroinstallationsarbeiten angesagt: Der Anschluss der  rund 70 Signale an die 21 Signaldecoder (LS-DEC-DB von LDT) erfolgt über 15polige Steckverbindungen/Kabel. Diese Geräte sind logischerweise auch auf den zentralen Elektroverteilerplatten, gut zugänglich am Rand des jeweiligen Elementes montiert. Montage der Signal-Decoder von LDT und der Signale.

Mit der Planung und Vorbereitung der historischen Stadt "Glanzenburg", am Fuss des gleichnahmigen Schlosses, wurde eine weitere "Baustelle" eröffnet. Dazu gehören auch Strassen und vor allem die Strassenbahn, bei uns in der Schweiz "Tram" genannt. Das Züri-Tram von NAVEMO wartet schon lange auf Auslauf. Verbaut wurden Strassenbahngeleise System LUNA von Tillig (Spur H0m). In den nicht sichtbaren Abschnitten kamen die TILLIG-Modellgeleise TT zum Einsatz, somit das gleiche Gleismaterial wie bei der Schmalspur im RhB-Ab schnitt. Diese Geleise haben sich sehr bewährt, im Gegensatz zum LUNA-Material, das ich nach kurzer Zeit durch das TT-Material ersetzte. Speziell bei den Weichen und Kreuzungen traten viele Störungen auf, trotz sorgfältiger Montage der Füllstücke.

Nach ausgiebigen Planungsarbeiten erfolgte die Materialbeschaffung für das Strassensystem von FALLER. Ich habe mich für eine analoge Steuerung entschieden. Eine Umrüstung auf Digitalbetrieb kann bei Bedarf später erfolgen. Die Technik bleibt ja auch in diesem Bereich nicht stehen. Ich hoffe, diese Baustelle bis Ende 2022 schliessen zu können und denke, im Stadtteil wird dann einiges in Bewegung sein. Zwischenzeitlich unterstützt mich meine Frau tatkräftig (und mit Spass) beim "Häuslebauen". Sie hat dafür viel Talent und vor allem Ausdauer!

Der Umbau meiner zahlreichen Loks aus Altbeständen auf Digital macht ebenfalls Fortschritte. Aktuell sind rund 120 Triebfahrzeuge auf der Anlage.

Weitere geplante Arbeiten: Einbau Schiebebühne für Elektroloks und Drehscheibe mit 12ständigem Rundlokschuppen für Dampfloks, Bau Bahnbetriebswerk sowie Sanierung Panoramastrecke (Uebergänge bei Brücken) und Umbau Elektroanschlüsse im mittleren Anlageteil (Segmente 1 bis 8) gemäss neuem Verkabelungs-Konzept.

Es gibt noch viel zu tun.

 

2021: Detail-Gestaltung Bahnhof Höhtal: Ausgestaltung Perrons, Gleise schottern und rostfarben spritzen, diverse Gebäude (2 Bahnhöfe, 2 Lokschuppen, Stellwerk, Kleingebäude), Bahnschranke motorisiert, Perron- und Strassenbeleuchtung, Strassen und Strassen-Markierungen. Oberleitung "Sommerfeldt" (Typ SBB und RhB, ohne Fahrleitungsdraht, dafür wird mit ausgefahrenem Bügel), Haupt-, Vor- und Zwergsignalen SCHNEIDER. Verkabelung bis zu den Steckverbindungen.

 

Der Anlagenteil "E" ist praktisch fertig gebaut. Einzig die Bahnschranken (die RhB-Strecke überquert den Bahnhof-Vorplatz) und die Tore der beiden Lokschuppen warten noch auf den Anschluss der Servos. Für die Preiserleins ist noch etwas Handbetrieb angesagt. Voll funktionsfähig wird dieser Anlagenteil nach der Programmierung der Rückmelde-Module von LDT. Dies ist jedoch erst nach Abschluss sämtlicher Strecken-Bauarbeiten vorgesehen (2023?).

 

Um etwas Abwechslung zu schaffen werden immer wieder "kleinere" Projekte realisiert bzw. geplant, wie Kulissen-Abschluss (Felswand) beim Rundlokschuppen, Zusammenbau Schloss "Glanzenburg" (KIBRI-Bausatz 39010, Burg Falkenstein (Kärnten).

 

2020: Die höchste Fahrebene "E", als Verbindung zwischen dem Mittelteil der Anlage (mit dem Teil Glanzenburg HB) und dem Gleiswendel (und damit den Schattenbahnhöfen Erstfeld und Bellinzona), wurde in Angriff genommen. Der Abschnitt "E", mit dem Durchgangs- und Abzweigbahnhof "Höhtal" ist auf zwei demontierbaren Platten, mit einer Gesamtlänge von rund 5 Metern aufgebaut. Im Bahnhof treffen sich drei Linien:

 

  • Doppelspurige Fernverkehrsstrecke Nord-Süd-Tranversale, mit Anschluss an Museumsstrecke und RhB.
  • Normalspurige, eingleisige, nicht elektrifizierte Museumsstrecke Höhtal SBB - Seedorf (Dampf- und Dieselbetrieb, mechanische Flügelsignale)
  • Eingleisige RhB-Strecke in H0m Höhtal RhB mit Verbindung nach "Rütiwald" und über den Wendel zum Schattenbahnhof "Thusis".

 

Praktisch sämtliche Arbeiten konnten ausserhalb der Anlage (in der Garage) und damit gut zugänglich erledigt werden. Die Anlagenteile sind wie gewohnt mittels 30poligen-Steckverbindungen elektrisch verbunden. Für H0 entschied ich mich für PIKO A-Gleismaterial, für H0m für das TILLIG TT-Modellgeleis-System. Hier sind bei den Schwellen-Abständen Kompromisse einzugehen, was ich aber zu Gunsten einer hohen Betriebssicherheit gerne gemacht habe. Einmal geschottert fällt der Unterschied wohl nur den "Nietenzählern" unter den Modellbahnern auf.

 

Zeitaufwändig gestalteten sich die Bauarbeiten für die schmalen Uebergangselemente zwischen der herausnehmbaren Bahnhofplatte Höhtal und der Hintergrund-Kulisse. Grosser Aufwand aber auch grosse optische Wirkung! Dies vor allem, weil die Gebäude im Vordergrund im Massstab 1:87, im Mittelteil 1:160 und im Hintergrund 1:200 gebaut sind.